Plovdiv – Kulturkreuzung und malerische Natur Bulgarien, im südöstlichen Teil Europas und auf der Osthälfte der Balkanhalbinsel gelegen, war immer ein Land zahlreicher uralter Zivilisationen und großer Völker, die bestrebt waren, Spuren in ihrer stürmischen Geschichte zu hinterlassen - Bronze- und Eisenlanzen und Pfeile, Steinbautenreste, in Felsen und Steinkolonnaden geschnittenen oder auf Pergament und Leder geschriebenen Botschaften an die nachkommenden Generationen. Jahrhundertelang waren die Wege, die das Territorium überquerten, eine Verbindung zwischen Europa, Asien und Afrika. Vier europäische Hauptverkehrswege, die West- und Nordeuropa mit dem Ost- und Südteil des Kontinentes verbinden, kreuzen sich genau hier. Plovdiv liegt an den beiden Ufern des Maritza-Flusses und ist die zweitgrößte Stadt Bulgariens. Ihre einzigartige Ortslage auf dieser uralten Kreuzung trug zum starken kulturellen und politischen Einfluß der Ost- und Westzivilisationen bei. Trotztdem erhielt die Stadt ihre außerordentliche Kulturindentität. Plovdiv ist älter als die ältesten Städte auf der Welt wie Rom, Athen, Karthagen oder Konstantinopel und ist fast ein Zeitgenosse vom uralten Troya. Die Stadt ist auf den Ruinen anderer uralter Städte gebaut und hat eine Kultur, die sich aus dem Erbe vieler früherer Kulturen entwickelt hat. Plovdiv ist eine malerische Stadt mit vielen Parks und Gärten, Museen und archäologischen Denkmälern. Ihr alter Teil - „Die Altstadt“ mit Wiedergeburtshäusen aus dem XVIII. und XIX. Jahrhundert ist ein eindruckvolles Museum im Freien, das auf dem Dreihügel des uralten Trimonzium liegt. Dort befindet sich eine der bemerkenswertesten Aussichten der Stadt - das Antiketheater ( ein ausgezeichnet erhaltenes römisches Theater), auf dessen Szene immernoch Konzerte und Theateraufführungen im Freien stattfinden
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