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Die bulgarischen Sitten, Brauche und Traditionen

 
 
 
 

Noch im 7. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung, dreitausend Jahre vor den Ägypten, reisten Händler aus heutigen, bekannt als Bulgarien, Gebieten, das Mittelmeer kreuz und quer durch. Diese uralten historischen Fakten sind nicht nur eine Quelle für hohen Nationalselbstbewußtsein, sonder auch eine Inspiration für starken Nationalgeist. Viel ist in den Jahrhunderten bis jetzt verlorengegangen, aber nicht wenig ist erhalten. Eine reiche Geistwelt wird Sie in den Farben, Rythmen und Melodien von der bulgarischen Folklore, in der unverblühenden Schönheit der bulgarischen Künste und Handwerke, in den lebendigen Sitten, Bräuche und Festspielen, in dem pikanten Geschmack der bulgarische Küche und delikatem Aroma der bulgarischen Weine eintauchen.

Das Gebiet von Plovdiv (die Stadt und die zugehörigen Städtchen und Dörfer) ist reich an Resten von den Zivilisationen von Byzantium, Röm und Osmanischem Reich. Diese Reste von der großen Kulturvielfalt haben sich durch die Jahrhunderte bis heute erhalten. In diesem Teil unseres Plovdivguides bieten wir Ihnen eine Reise durch das Land an, das der Gott mit so viel Schönheit beschenkte, um ein bißchen mehr über seine Traditionen, Sitten und Bräuche zu lernen.
     
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VASSILJOVDEN/VASSILEVDEN (St. Vasilij / Basil, der Große) – 1. Januar

Namenstag von allen mit dem Namen Vassil, Vassilka, Vassilena, Vesselina, Vesselin, Vessie. Die Bulgaren feiern den ersten Tag des Neujahres mit zahlreichen traditionellen Ritualen. Der populärsten darunter ist das “ Surwakane “ – allen Familiengliedern werden auf den Rücken mit geflochtenen und geschmückten Kornelkirsche -Zweigen , den sogenannten Surwatschki, geklopft – für Gesundheit Namenstag von allen mit dem Namen Vassil, Vassilka, Vassilena, Vesselina, Vesselin, Vessie, Vessela ( der Name “Vassilij bedeutet auf Griechisch “großartig”. mehr >
 
 
 
   

SILVESTROVDEN (St. Silvestertag) – 2. Januar

Namenstag von allen mit dem Namen Silvia, Silvester, Goran, Goritsa. Der zweite Tag von Surwaki – der “ Silvestri” ( genannt auch “Karamanov Tag” oder “Rinatschov Tag”) ist dem Zugvieh gewidmet – Ochsen, Bullen, Pferden, Eseln. Dieses Fest hat einen Reinigungscharakter –mit dem Brauch verbunden, dass die Ställe vom Dreck gereinigt (ausgeschaufelt) werden. Die Schaufler nehmen den von dem Hauswirt im Stall für sie gelegten Beutel mit Essen – Brot, Fleisch, Speck, Flasche Wein, und gehen weg.  mehr >
 
 
 
    

Tichomir (Namestag) - 4. Januar

Namenstag von Tichomir und Tichomira mehr >
 
 
 
   

BOGOJAVLENIE / JORDANOVDEN (Epiphania) – 6. Januar

Namenstag von allen mit den Namen Jordan, Jordanka ( genannt nach dem Heiligen Fluß Jordan), Daniel, Daniela, Bojan, Bojana, Bogdan, Bogdana ( bedeutet Gottes Geschenk),Bogoljub/a und Bogomoil (bedeutet dem Gotte lieb). Eins vom dem populärsten christlichen Festen ( bekannt auch als Bogojavlenie, Voditsi, Vodokrusti), an dem die Einweihung des Heiligen Kreuzes gefeiert wird. Jordanovden/Epiphania ist ein populäres Fest im traditionellen bulgarischen Kalender. Es ist verbunden mit dem Glauben, dass sich der Himmel in der Nacht vor dem Fest öffnet und wenn man sich in diesem Moment etwas wünscht, das wird eintreffen.  mehr >
 
 
 
   

IVANOVDEN (St. Johannestag) – 7. Januar

Namenstag von allen mit den Namen Ivan, Vanjo, Vanja, Joan/Ioan, Joanna/Ioanna, Jonko/Jonka, Joto, Ivajlo, Ivo, Ivona, Kalojan, Jan/Jean, und Janna ( alle diesen Namen haben die Grundbedeutung “Gott ist Gnadig”). Die Volksvorstellung über St.Ivan (Johannes) als Patronheiliger der “Patenschaft” und der “Bruderschaft” bestimmt die weitverbreiteten populären Besuche der jungverheirateten Paare zu ihren Paten. mehr >
 
 
 
   

BABINDEN ( der Tag der alten Hebammen) – 8. Januar

Babinden ist ein Fest, den alten Hebammen, Wöchnerinnen und der Gesundheit der Kinder gewidmet. Das Fest hat drei Hauptrituale: Erstens-das Baden der kleinen Babys ( gewöhnlich tut das die alte Frau – Hebamme “ Baba “) , mit vielen Segenssprüchen begleitet; zweitens - das rituelle Bestreichen der kleinen Kinder mit Honig und Butter, und drittens – das Beschenken der Baba ( alten Hebamme) mit Wolle und Ritualkringeln. mehr >
 
 
 
   

St.TATIANATAG - 12. Januar

Namenstag von allen mit den Namen Tatiana oder Tanja. mehr >
 
 
 
   

JUSHNIZI - VERISHNIZI FEST- 16. Januar

Dieses Fest ist das erste von dem Komplex “ Antonovden -Atanassovden “ (im Zeitraum 16.-18.Januar) und ist eine Vorbereitung auf die nächsten zwei großen Feste. Dieser Tag ist auch unter dem Namen Sveti Werigi (bedeutet Heilige Ketten) oder “ Die Ketten von St.Petrus” bekannt. mehr >
 
 
 
   

ANTONOVDEN (St. Antoniustag) – 17. Januar

Namenstag von allen mit den Namen Anton, Antonia, Antoaneta, Andon, Doncho, Donka, Donna, Donni, Toni. Die Menschen feiern diesen Tag und ihnen ist es verboten zu arbeiten, als Vorbeugung vor der Pest. Junge Frauen backen spezielles rundes Brot, “Tschumini” (Tschuma bedeutet Pest), d.h. für die Pest.  mehr >
 
 
 
   

ATANASSOVDEN (St. Athanasiustag) – 18. Januar

Namenstag von allen mit den Namen Atanas, Atanaska, Nasso, Natscho, Nassja. Dieser Tag wird mit den Neu Jahr-Bräuchen verbunden. Im Volksglauben ist St.Athanassius als Herrscher von Schnee und Eis bekannt. Im Seidenhemd gekleidet reitet er auf einem Schimmel in die Berge und ruft aus: “ Winter, geh weg, Sommer, komm wieder! ” Deshalb ist dieses Fest auch als Mitte-Winter bekannt. mehr >
 
 
 
 
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